Zitate

 

Zitate

 

► Ursprung und Universalität

 

Ursprung und Universalität

 

„‘Vēda’ heisst Wissen; es existiert immer. Es hat weder Anfang noch Ende. Es wird als an-anta bezeichnet, ohne Ende; denn es ist heiliger Klang, denn es ist heilig, stützend und heilsam. Es kann nur erfahren werden; es kann nicht begrenzt oder kommuniziert werden. Deshalb ist es ein Wunder, eine beispiellose Erfahrung für jeden Einzelnen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sutra Vahini, Kap. 3

 

„Die Veden sind uralt, sie haben keinen genauen Anfang, sie sind zeitlos. Die Veden brauchen keinerlei Stütze, denn sie sind ihre eigene Stütze. In Wirklichkeit sind die Veden Gottes Atem. […] Gott ist überall anwesend, Gott ist allgegenwärtig. Deshalb sind die Veden, die der Atem Gottes sind, auch allgegenwärtig, d.h. sie sind überall. Der Klang der Veden, die Essenz der Veden, der Duft der Veden sind tatsächlich in der ganzen Welt zu finden.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Summer Showers in Brindavan 1972, Kap. 2

 

Die Veden sind Ewige Wahrheit. Sie existierten bereits, bevor die Menschen dieses Landes sie entdeckten, praktizierten und erfuhren. Genauso wie Physiker des Westerns die Existenz der Schwerkraft nach ihren Experimenten verkündeten, so demonstrierten die Alten dieses Landes die innewohnende Authentizität der Veden durch ihre eigene Erfahrung. Auch hier existierten die Veden lange, bevor sie entdeckt und in die Praxis umgesetzt wurden. Newton’s Gesetze der Schwerkraft kamen der ganzen Welt zugute. Sie drücken universelle Wahrheiten aus, die überall und jederzeit zutreffen. Sie sind nicht nur auf Länder des Westerns beschränkt. Genauso sind die Veden Wahrheit, nicht nur für Bhārat, sondern für alle Menschen der Erde.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 22

 

„Die Veden sind die ältesten heiligen Schriften der Welt. Sie sind eine wahre Fundgrube an Weisheit. Sie ermöglichten es dem Menschen, eine Über-Sicht über das Universum zu erlangen. Historisch gesehen, sind sie das älteste uns bekannte Weisheitsbuch. Sie sind die Wurzeln menschlicher Kultur und Bestrebungen. Manu hat erklärt: ‘Alles entstammt den Veden.’ Alles Wissen, alle Prinzipien rechten Lebens, alle Qualitäten entstammen den Veden.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Spricht Bd. 23, Kap. 24

 

„Es wurde zu Unrecht angenommen, dass die Veden nur eine Gruppe der Bevölkerung, nur eine Kaste, eine Rasse und eine Gemeinschaft im Auge hatten. Dies ist das Ergebnis falscher Interpretation und falscher Schlussfolgerung.

Sie hätten nur mit den Bramhins und den Gelehrten unter ihnen zu tun. Dies ist ein Trugschluss. Das Ziel jedes vedischen Rituals war das Wohl und der Frieden der Welt. Die Veden sehnen sich danach, das Wohlergehen der drei Welten – Unterwelt, Erde und Himmel – herzustellen. Es ist bedauerlich, dass unreflektierte Menschen ihre enge Sichtweise diesen tiefgründigen Texten untergeschoben haben. Die Veden gestatten keinerlei Unterscheidung auf der Basis von Kaste oder Glaubensbekenntnis. Sie beteuern:
     Ich werde jeden retten, der mich im Gedächtnis bewahrt. 

     Ich werde immer bei jedem sein, der bei Mir ist. 
     Wer immer mich verehrt, egal, welche Form und welchen Namen er wählt, vor ihm werde Ich Mich in derselben Form und mit demselben Namen manifestieren.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Spricht, Bd.15

 

„Die Veden haben erklärt, dass Raum und Zeit wesentliche Faktoren der menschlichen Geburt sind. Obwohl es bei oberflächlicher Betrachtung so scheinen mag, als gäbe es Unterschiede zwischen den Erkenntnissen der Wissenschaft und den Erklärungen der Veden, gibt es grundsätzlich keine Unterschiede. Die Veden haben viele Wahrheiten offenbart, die von der Wissenschaft noch nicht entdeckt worden sind. Die Wissenschaft hat viele der von den Veden erklärten Wahrheiten noch nicht gefunden.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 7. März 1997

 

„Sanskrit ist eine unsterbliche Sprache; seine Stimme ist ewig; sein Ruf hallt durch die Jahrhunderte. In ihm sind die grundlegenden Wurzeln aller Sprachen der Welt eingebettet. Verehrt Sanskrit als die Mutter der Sprachen. Ignoriert seine Grösse nicht und sprecht nicht abfällig über es.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 22

 

„Die Wahrheit ist immer neu. Sie altert nie. Zum Beispiel, können wir sagen, dass diese Erde, die Sonne und der Himmel alt sind? Sie altern nicht, sie sind jeden Tag neu. Die vedische Weisheit und das vedische Wissen sind fundamentale Wahrheit, ewig und zeitlos. Diese Wahrheit ist verantwortlich für die Erneuerung und Langlebigkeit der Schöpfung. Die vedische Tradition bietet die besten Werkzeuge, um uns zu transformieren und uns mit der ewigen Wahrheit zu verbinden.“

Sri Tathāta

 

„Alles ist in den Veden enthalten. Die Essenz aller Religionen, wie Hindu, Islam und Christentum ist in den Veden enthalten. Selbst Christen besingen in derselben Weise die Herrlichkeit Gottes. Selbst Mohammedaner rühmen die fünf Elemente und verehren den Gott für Wohlstand. Folglich ist Gott Einer für alle Religionen. Gott ist Einer. Es gibt lediglich Unterschiede in den Namen. Die Mohammedaner beten fünfmal täglich zu Gott. Die Hindus beten auch morgens und abends zu Gott. Wir sollten nie sagen, dass die Veden nur für Hindus da sind. Die Veden sind für alle.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 6. Mai 2008

 

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► Wirkungen des Klangs

 

Wirkungen des Klangs

 

„Selbst wenn ihr die Veden nicht singen könnt, wenn ihr nur den Klängen mit Hingabe lauscht, erheben sie euch auf eine höhere Ebene. Auch wenn das Kind den Sinn des Wiegenliedes der Mutter nicht versteht, wird es durch die Melodie in den Schlaf versetzt. Genauso ist es beim Zuhören des vedischen Gesanges, wenn ihr mit ungebrochener Aufmerksamkeit zuhört, wird er euch unermesslichen Nutzen bringen. Die vedischen Hymnen bilden den kosmischen Klang (nāda bramhan), der überaus mächtig ist.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 18. Oktober 1993

 

„Jede Silbe der unsterblichen Veden ist ein Leuchtturm, der jeden spirituellen Sucher auf den königlichen Pfad zur Selbstverwirklichung führt. Füllt euch mit diesen wertvollen Tugenden und verschmelzt mit dieser erhabenen zeitlosen Einheit.“

Bhagavān Sri Sathya Sai BabaVedische Gesänge

 

„Das herausragende Merkmal der Veden liegt in der Tatsache, dass allein der Klang der Mantras bedeutungsvoll ist, ganz abgesehen von den Wörtern, welche selber voller Bedeutung sind. Der Klang der vedischen Mantras belebt eure subtilen Energien. Ihr Klang beeinflusst auch die Atmosphäre, was zum individuellen und kollektiven Wohlergeben der Welt führt. Kollektives Wohlergehen bezieht sich nicht allein auf die Menschheit.“

Sri Chandraśhēkhara Sarasvatī von Kāñchī Kāmakōṭi Pīṭham

 

 

„Das vedische Mantra hat göttliche Macht, die mit der menschlichen Macht zusammenspielt. Wenn das Mantra mit der richtigen Betonung gesungen wird, manifestieren sich die 65 göttlichen Kräfte, welche latent im Menschen ruhen. Die göttliche Kraft, welche aus den Menschen zum Vorschein kommt, verbindet sich mit den Klängen (nāda) des Kosmos und nimmt die Form des universellen Bewusstseins an. Dieser nāda ist Vēda.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vedische Gesänge

 

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► Wichtigkeit der Bedeutung

 

Wichtigkeit der Bedeutung

 

„Blosses Singen der Mantras, ohne ihre Bedeutung zu verstehen, ist wie ein Pferd, das eine Ladung Sandelholz auf dem Rücken trägt, ohne dessen Duft wahrzunehmen. Heutzutage tragen wir, wie das besagte Pferd, die Ladung der Mantras, ohne den Duft ihrer Bedeutung zu erleben. Wenn wir den Sinn verstehen können, werden wir die Form hinter dem spezifischen Mantra visualisieren können. Wir müssen die vedischen Mantras singen und wenigstens ein wenig ihrer Bedeutung verstehen.

Wenn wir uns beim Singen auf den Sinn konzentrieren, so beruhigt und klärt dies den Verstand und verjüngt ihn sogar. Ihr könnt feststellen, dass euer Verstand nach dem Singen oftmals viel klarer und eure Konzentration grösser ist. Jedes Wort, das wir aussprechen und jeder Gedanke, den wir denken, hinterlässt einen subtilen Eindruck im Verstand, genauso wie alle Wörter und Klänge, die wir hören und aufnehmen. Tatsächlich hinterlässt alles, was wir hören, seine Spuren im Verstand.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vedische Gesänge 

 

Die Veden sollten nicht nur rezitiert, sondern in die Praxis umgesetzt werden, nachdem ihre Bedeutung verstanden wurde. Blosse Rezitation mag gewisse Freude bringen, aber das Rezitieren mit dem Verstehen ihrer inneren Bedeutungen macht unser ganzes Leben fruchtbar.

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vedische Gesänge

 

„Die Veden haben betont, dass der Mensch nur dann wirklich menschlich ist, wenn er gemäss den menschlichen Werten lebt und ein rechtes Leben führt. Vielen, die heutzutage die Veden singen, fällt es schwer, ihren Sinn zu verstehen. Wenn sie den Sinn vollkommen verstehen und die Mantras singen, werden sie grössere Freude erlangen. Nur dann werden sie die vollkommene Heiligkeit und Macht der Veden erfahren.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 3. Oktober 1989

 

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► Wohlergehen der Welt

 

Wohlergehen der Welt

 

„Heutzutage ist eine Menge Bösartigkeit, Aufruhr und Unruhe in der Welt wegen des Niedergangs der Veden. Wasser, Luft und Nahrung sind alle verunreinigt. Wir sind gezwungen, ein unreines Leben zu führen.
Wenn selbst die Luft, die wir einatmen, verschmutzt ist, wie können wir dann ein Leben führen, das frei von Schadstoffen ist? Die Umwelt und die Elemente sollten rein sein, um Reinheit des Herzens zu gewährleisten. Der Grund dieser Verschmutzung liegt nirgendwo anders als in unseren eigenen Handlungen. Was immer wir für Worte sprechen, sie breiten sich in der ganzen Atmosphäre aus. Wir können die Atmosphäre der Welt reinigen, indem wir die Veden rezitieren und über die Herrlichkeit Gottes singen. Die Rishis im Altertum pflegten in den Wald zu gehen und die mächtigen vedischen Mantras zu singen, um die Atmosphäre der ganzen Welt zu reinigen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 18. Oktober 1993

 

„Die Glückseligkeit, welche durch das Praktizieren der vedischen Lehren verliehen wird, kann nicht in weltlichen Aktivitäten erfahren werden. Deshalb übernahmen einige Menschen die Aufgabe, die Veden zu singen und zu predigen und dadurch die Welt zu erheben.

Der Unterton in den heiligen Veden ist Göttlichkeit. Frieden und Sicherheit sind in unserem täglichen Leben äusserst wichtig. Sie haben ihren Ursprung im Herzen des Menschen. Man kann nicht genau definieren, was Frieden ist und was Sicherheit ist. Die Veden sind voll von derlei heiligen Geheimnissen.

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vedic Chants

 

Vēda ist der Name, der einer Sammlung göttlichen Wissens gegeben wurde. Vēda lehrt die Wahrheit, die nicht korrigiert oder verändert werden kann im Laufe der drei Phasen der Zeit – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Vēda schenkt Wohlstand und Glück für die drei Welten. Es gewährt Frieden und Sicherheit für die menschliche Gesellschaft.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Leela Kaivalya Vahini

 

Chha oder chhādana enthält in seiner Grundbedeutung einen anderen wichtigen Aspekt der Veden – beschützen, ermutigen oder fördern, das Wohlergehen fördern, die letztendliche Befreiung der Menschen, die im endlosen Kreis weltlicher Angelegenheiten engagiert sind.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 23

 

„Die Veden sind die wirkliche Form Gottes. Sie enthalten viele Mantras, um die pañcha bhūtas (fünf Elemente) günstig zu stimmen. Die fünf Elemente sind unser eigentlicher Lebensatem. Sie erhalten unser Leben. Die Welt als solche ist eine Manifestation der fünf Elemente. Aber die Menschen vergessen, den fünf Elementen gegenüber ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Welch eine Sünde ist dies! Wir füllen unseren Verstand mit unnötigen Informationen und vergessen dabei, gebührende Wertschätzung den fünf Elementen gegenüber auszudrücken.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 19. Oktober 2004

 

„Die Erde, die Atmosphäre, das Wasser sind verschmutzt. Alle wesentlichen Elemente in unserem Leben sind auf physischer, energetischer und mentaler Ebene verunreinigt. Die vedischen Rituale arbeiten auf allen Ebenen: der physischen, der energetischen, der mentalen und sogar darüber hinaus. Unordnung erscheint lediglich auf den drei unteren Ebenen. Das Mittel, um sie zu reinigen, besteht darin, sie mit den feinstofflichen Ebenen zu verbinden. Diese Verbindung wird durch vedische Gesänge und Mantras ermöglicht. Diese vedischen Rituale und dieses Singen ermöglichen dem Licht der Wahrheit, ins menschliche Bewusstsein einzudringen, so dass die vollkommene Ordnung sogar auf der physischen Ebene hergestellt werden kann.“

Sri Tathāta

 

„Die Veden gehören denen, die sie wertzuschätzen wissen, die sich nach spiritueller Erhebung sehnen, die sie praktizieren wollen und die daran glauben, dass ihnen diese Praxis zugute kommt. Niemand hat das Recht, herablassend über die Veden zu sprechen oder sie zu verunglimpfen. Denn ein solches Gerede ist hohl und heuchlerisch.“

– Bhagavān Sri Sathya Sai Baba,
Sathyam Shivam Sundaram Bd. 2, von N. Kasturi

 

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► Was sie lehren

 

Was sie lehren

 

„‘Ananto vai vēdāḥa’ (Die Veden sind endlos). Die Veden sind unermesslich, unübertroffen und voller Glückseligkeit. Vēda ist vom Verb ‘vid’, wissen, abgeleitet. Das Wissen des Höchsten ist Vēda. Es steht für ātmā jñāna (Wissen des wahren Selbst), bramha jñāna (Wissen des universellen Bewusstseins) und advaita jñāna (Wissen des Einen, das die Vielen umfasst). Diese verschiedenen Ausdrücke sind synomym.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sommerkurs in indischer Kultur & Spiritualität,

Brindāvan, 3. Juni 1990

 

Vēda legt fest, was getan werden muss und was nicht getan werden sollte. Wenn diese Vorschriften und Verbote befolgt werden, kann man Gutes gewinnen und Schlechtes vermeiden. Vēda befasst sich sowohl mit dem Materiellen als auch dem Spirituellen, sowohl mit dieser Welt als auch dem Jenseits. Das ganze Leben ist voll von Vēda.

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Leela Kaivalya Vahini

 

„Glauben an das ātmā-Prinzip zu entwickeln und es ernsthaft zu lieben – das ist wahrer Gottesdienst. Es gibt nur das eine göttliche Selbst. Fühlt, dass es liebenswerter ist als jeder andere Gegenstand hier und jetzt oder später – das ist die wahre Verehrung, die der Mensch Gott darbringen kann. Das lehren die Veden.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 1

 

„Die Veden sind bestrebt, gute Gedanken zu fördern, böse Ideen zu beseitigen und der Menschheit zu helfen, ein gutes Leben zu führen. Deshalb sollten sie gepflegt und gefördert werden. Wenn die Weisungen in den Veden von den Menschen befolgt werden, werden sie von allen Kümmernissen befreit. Die meisten unserer Schwierigkeiten sind entstanden, weil wir die Veden vergessen haben.

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Spricht 20, Kap. 23

 

„Die Veden haben die Wege aufgezeigt, um das Leben in der Welt rein und sinnvoll zu machen. Sie haben erklärt: ‘Unsterblichkeit kann nur durch Opferbereitschaft erlangt werden; weder Reichtum, noch Nachkommenschaft oder gute Taten können sie erlangen.’

Kultiviert also den Geist des Verzichts, indem ihr Liebe im Innern entwickelt. Auch Entschlossenheit führt zu Opferbereitschaft, welche zur Unsterblichkeit führt. Entwickelt Liebe, gebt Hass auf und reduziert eure Wünsche. Kultiviert den Geist des Verzichts.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 4. Oktober 1989

 

„Mutter Vēda ist gütig zu ihren Kindern gewesen – der menschlichen Rasse. Um ihre Begierden zu heiligen und die Rasse zu erheben, hat sie das Konzept der Zeit und seine Komponenten geprägt, die Jahre, Monate, Tage, Stunden, Minuten und Sekunden. Selbst Götter wurden als an die Zeit gebunden erklärt.
Das Individuum ist im Rad von Zeit und Raum gefangen, dreht sich damit, und ist sich keiner Mittel bewusst, dem zu entkommen. Aber in Wirklichkeit ist der Mensch jenseits der Reichweite von Zeit und Raum.
Vēda ist ganz der Aufgabe zugewandt, den Menschen zur Erkenntnis dieser Wahrheit zu führen und ihn aus dieser Enge zu befreien. Mutter Vēda ist mitfühlend; sie sehnt sich danach, ihre Kinder von Zweifel und Unzufriedenheit zu befreien. Sie wünscht nicht, zu entflammen oder zu verwirren; weise Menschen wissen das sehr wohl.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 22

 

Vēda ist von der Wurzel ‘vid’, abgeleitet, was ‘wissen’ heisst. Vēda lehrt, wie Reinheit des Herzens erlangt und Unreinheiten beseitigt werden.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Spricht Bd. 22, Kap. 29

 

Wir sollten die Veden nicht vernachlässigen. Das Geheimnis der ganzen Schöpfung ist in ihnen enthalten. Sie enthüllen uns das Ziel und den Sinn des Lebens. Die Veden sind voller göttlicher Mysterien und tiefer spiritueller Wahrheiten.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba,

Ati Rudra Mahā Yajña, August 2006

 

„Der Ṛg Vēda lehrt Einheit. Er ermahnt alle Menschen, dieselben heiligen Wünsche zu verfolgen. Alle Herzen müssen dasselbe gute Verlangen haben; alle Gedanken müssen von guten Motiven zu guten Zielen gelenkt werden. Alle Menschen müssen den einen Pfad der Wahrheit beschreiten, denn alle sind nichts anderes als Manifestationen des Einen. 

Heutzutage glauben die Menschen, dass die Lehre von der Einheit der Menschheit ganz neu ist und dass die Idee, in diese Richtung voranzuschreiten, sehr lobenswert ist. Aber das Konzept der menschlichen Einheit ist keineswegs neu. In Zeiten des Ṛg Vēda wurde das Konzept viel klarer und eindringlicher als heute verkündet. Es ist das vorherrschende Ideal des Ṛg Vēda.

Alle sind Teile von Gott, Seiner Macht, Seiner Energie. Der ātmā, der die Wirklichkeit in jedem ist, ist in Wahrheit das Eine, das sich als die Vielen manifestiert. Vēda fordert, keine Unterschiede und Abgrenzungen zu machen.  Diese universelle, umfassende Sichtweise ist unter den heutigen Menschen abwesend. Sie haben Unterschiede und Konflikte vervielfacht und ihr Leben ist eng und beschränkt geworden. Ṛg Vēda hat in längst vergangenen Zeiten eingrenzende Schranken und enge Gefühle niedergerissen und Einheit verkündet.“

 Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Leela Kaivalya Vahini

 

„Der heilige Vēda lehrt alles, was wir für unseren spirituellen Fortschritt benötigen.  Er zeigt uns die Mittel und Methoden auf, um alle Sorgen und Kummer zu überwinden. Er belehrt uns in allen spirituellen Disziplinen, die unerschütterlichen Frieden geben.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 23

 

„Die Veden haben eine universelle Sichtweise, sie umfassen alles, was edel und heilig ist. Sie haben das Prinzip von samatva (Gleichheit) in Bezug auf alles gelehrt. Sie haben das Konzept der Einheit proklamiert. Sie haben die Menschen gelehrt, Freude und Leid mit Gleichmut zu begegnen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 3. Oktober 1989

 

„Seit alters her haben die Veden tiefgründige Wahrheiten gelehrt. Sie bilden die Grundlage für eine friedvolle und blühende Gesellschaft. Der Ausdruck ‘Vēda’ bezieht sich auf ‘Weisheit', ‘Unterscheidungskraft’, und ‘Leben’. Es gibt viele Menschen, welche die Veden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang singen, aber niemand versucht, den Nutzen und den Sinn der Veden zu verstehen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Spricht Bd. 32 (2), Kap. 7

 

„Die Veden sollten nicht als blosse Mantras angesehen werden. Sie helfen, vollständiges Wissen und Weisheit zu realisieren. Sie bringen der Menschheit Sicherheit und weisen den Weg zu Glück und Frieden. Das Ziel des Menschenlebens ist, Wünsche zu opfern und das Göttliche zu realisieren.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 18. Oktober 1993

 

„Das Mantra kann neue subjektive Zustände in uns bewirken, unser psychisches Sein ändern, Wissen und Fähigkeiten, die wir vorher nicht besessen haben, offenbaren. Es schafft ähnliche Resultate nicht nur im Verstand des Praktizierenden, sondern kann Schwingungen in der mentalen und vitalen Atmosphäre erzeugen, welche zu Wirkungen, zu Handlungen und sogar zur Herstellung materieller Formen auf der physischen Ebene führen können.“

Sri Aurobindo – Vedische Gesänge

 

„Die Veden lehren nicht nur karma (Riten, Rituale, Gelübde, heiligende Bräuche), sondern auch dharma. Tatsächlich heisst es, dass die Veden die Wurzeln sind, welche dharma nähren und festigen – ‘vēdōkhilō dharma mūlam’. Weil dharma der Erhalter der ganzen Welt ist und Naturgesetze den Kosmos regulieren, haben die Veden universelle Gültigkeit. Es gibt latente und offensichtliche Kräfte, welche jedes Teilchen oder jede Welle im Kosmos antreiben.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 20. Oktober 1982

 

„Jede Hymne der Veden wird ‘ṛk’ genannt, was ‘Lobpreis’ heisst. Und das Wort Vēda ist abgeleitet von der Wurzel ‘vid’, ‘wissen’. Und um welches Wissen sollten wir uns bemühen? Wir müssen das Eine kennen, das kein Zweites, kein Weiteres, kein Anderes hat. So bezeichnet jede Aussage in den Veden, jedes Mantra oder ‘ṛk’ nur das Eine, obwohl aufgrund ungenügenden oder falschen Verstehens die Menschen die Lehre missverstehen und die Wörter benutzen, um auf die Vielen hinzuweisen. Es ist wichtig, dass die wirkliche Bedeutung von allen erfasst wird. Da die Möglichkeiten, dies zu lernen, abgenommen haben, haben fehlerhafte Interpretationen Verbreitung gefunden. Im Laufe dieses einwöchentlichen vedischen Yajña werden wir uns mit der tieferen Bedeutung der vedischen Lehren befassen.

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba

Vortrag am ersten Tag des Vēda Puruṣha Saptāḥa Jnāna Yajña, 21. Oktober1982

 

„Es sollte darauf hingewiesen werden, dass jeder Vēda die Absicht hat, den Menschen zu ermöglichen, ihr tägliches Leben heilig und gut zu machen. Obwohl das menschliche Leben vergänglich ist, muss die zugeteilte Lebensspanne für heilige Zwecke und zur Realisierung des Göttlichen genutzt werden. Die Veden haben die Macht, den Menschen zu befähigen, sein Leben zu verwandeln und es erhaben zu machen. Ob bewusst oder auf anderem Wege – der Mensch führt von morgens bis abends die von den Veden festgelegten Pflichten aus. Jede Handlung ist von den Weisungen der Veden gelenkt, aber nur wenn diese Handlungen ausgeführt werden und ihr Ziel verstanden wird, kennt man ihre wahre Natur.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 22. Oktober 1982

 

„Das Lernen der verschiedenen Śhāstras und all der Veden ist umsonst, wenn es euch nicht hilft, die Füsse des Herrn zu erreichen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Summer Showers in Brindavan 1973, Kap. 27

 

„Die Quintessenz der Veden ist die Verherrlichung des Opfergeistes als höchste Tugend. Von welchem Nutzen ist all euer Lernen oder Zuhören, wenn in eurer Lebensweise keine Veränderung eintritt und ihr eure wahre Natur nicht verstanden habt? Das höchste Wissen ist das Verstehen des Opfergeistes. Er ist grenzenlose Freude. Er führt zur Unsterblichkeit.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 3. Oktober 1989

 

„Glaubt, dass alles Gottes Arbeit ist, egal was eure Berufung oder euer Beruf ist. Indem ihr alle Handlungen Gott weiht, heiligt ihr jede Handlung im täglichen Leben. Das ist die Botschaft der Veden.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 22. Oktober 1995

 

„Die Veden erzählen euch Dinge, die durch nichts anderes gewusst werden können. Das Wort Vēda bedeutet ‘Wissen’, Wissen, das nicht durch die Sinne oder den Intellekt oder sogar durch freie Intuition erlangt werden kann. Die Veden versuchen, die Augen des Menschen für den Irrtum der dualistischen Erfahrung zu öffnen, für die Realität des einzigen Einen – advaita (des nicht-dualen Einen). Sie verkünden es laut und voller Enthusiasmus.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 18. August 1964

 

„‘Vetti iti Vēdaḥa’; erkennen, wissen ist Vēda. Das heisst, der Mensch kann von den Veden die Verhaltensregeln für rechtes Handeln und das Gebiet echten Wissens kennenlernen. Die Veden belehren den Menschen über seine Pflichten, von der Geburt bis zum Tod. Sie beschreiben seine Rechte und Pflichten, seine Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten in allen Lebensstadien.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Sathya Sai Vahini, Kap. 11 ‘Werte in den Veden’

 

„Der Reichtum, der durch die Gnade von Mutter Vēda (Vēda Māta) erworben wird, ist die mächtigste Weisheit schlechthin. Aus diesem Grund beteten die vedischen ṛṣhis: ‘Gott! Du bist die wahre Verkörperung von Vēda (Vēda Svarūpa). Fülle mich nicht mit der Last von Vieh und Kindern, sondern mit der Weisheit, welche die Quelle von param aiśhvarya ist. Ich bin vollkommen zufrieden mit diesem Reichtum (dhana). Und da solcher Reichtum in der Lage ist, für deinen Dienst genutzt zu werden, wirst auch du erfreut sein, wenn ich ihn habe.’“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Leela Kaivalya Vahini

 

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► Fördert die Veden

 

Fördert die Veden

 

„Jeder Einzelne sollte geloben, die Veden in der rechten Weise zu hegen. Das Wohlergehen der Nation und Gedeihen der Welt hängen von den Veden ab. In den nächsten zehn oder zwanzig Jahren besteht die Gefahr, dass die Wenigen, die vedisches Wissen besitzen, nicht mehr da sind. Deshalb besteht eine dringende Notwendigkeit, gemeinsame Massnahmen zu ergreifen, um die Mittel und Unterstützung für eine Verbreitung vedischer Studien bereitzustellen. Die Veden dürfen nicht als Mittel benutzt werden, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Veden sind das Mittel, um eine Verbindung mit dem Göttlichen herzustellen. Diejenigen, welche die Veden studiert haben, müssen es sich zur Lebensaufgabe machen, sie zu fördern.

Heute werden alle von den Veden vorgeschriebenen Zeremonien aufgegeben. Die meisten Menschen sind mit sinnlosem Aberglauben beschäftigt. Wie viele halten sich an die Anordnungen der Veden? Die Menschen müssen bereit sein, sie zu befolgen, selbst auf Kosten ihres Lebens. Die Veden müssen als ihr eigenes Leben betrachtet werden. Nur diejenigen, die diese Entschlossenheit und Überzeugung haben, sind qualifiziert für die Verbreitung der Veden. Habt keine Angst, die Veden zu verbreiten.“

Bhagavān Sathya Sai Baba
Vortrag im Pūrṇachandra Auditorium am 28.9.1987

 

„Meine Aufgabe ist es, eure Augen für die Herrlichkeit der Veden zu öffnen und euch zu überzeugen, dass die vedischen Anordnungen, wenn sie praktiziert werden, die versprochenen Ergebnisse bringen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba

Sathyam Shivam Sundaram, Teil 2, Kap. 3

 

„Der Zugang zu den Veden ist das grösste Privileg, das dieses Jahrhundert gegenüber allen früheren Jahrhunderten geltend machen kann.“

J. Robert Oppenheimer

 

„Regelmässiges Studium der Veden und Umsetzen der vedischen Anweisungen verleihen den Menschen alle Arten von Wohlstand. Die Veden sind Gottes Geschenk für das Wohlergehen der ganzen Menschheit. Die Veden machen keinerlei Unterschied zwischen Religion, Kaste, Nationalität etc. Jeder kann die vedischen Mantren rezitieren.

Es ist Swamis Wunsch, dass die Veden in jedem Land verbreitet werden, damit jeder Mensch, unabhängig von Religion, Kaste, Nationalität und dergleichen, sie lernt und rezitiert.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba,
Ati Rudra Mahā Yajña, August 2006

 

„Swāmi erwartet von den Menschen, dass sie die Veden fördern, und zeigt den Weg, indem er Tausende Studenten der Sai Bildungsinstitutionen, angefangen bei der Grundschule, vedische Gesänge lernen lässt. Hierbei wird kein Zwang ausgeübt. Alle Studenten melden sich mit Freuden zum Lernen. Die Kinder sollten die Veden mit Enthusiasmus, ohne Zwang lernen. Sie sollten dazu gebracht werden, die Grösse der Veden durch liebevolle Überredung zu erkennen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 18. Oktober 1993

 

Vēda ist wie ein kalpa vṛkṣha oder ein Wunschbaum, der gibt, was immer wir wünschen. Aber um ihn zu schützen, müssen wir Véda praktizieren oder ständig rezitieren. Dies ist eine Art Wasser, das wir zuführen müssen, damit der Baum gedeiht. Wir müssen auch einen angemessenen Zaun um diesen Baum anbringen, und die Disziplin eures Verhaltens ist so ein Zaun. Euer sādhana ist der Dünger, damit der Baum wachsen kann. Nur wenn ihr dieses adhyayana, diese Diszipin und sādhana habt, wird der vedische Baum euch Blüten von dharma und die Frucht von prajñāna liefern. Auf diese Weise kann Vēda uns bei der Erfüllung all unserer Wünsche helfen. Welche Aktivität wir auch unternehmen, wenn wir nicht die nötige Sorgfalt und die erforderliche Achtsamkeit walten lassen, können wir das Ergebnis nicht geniessen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba

Summer Shower in Brindavan 1974, Teil 2, Kap. 27

 

„Im Śhukla Yajur Vēda (XXVI – 2) wird dazu angehalten, die segensreichen Worte (vācham kalyāṇīm) der Veden allen Menschen zugute kommen zu lassen, unabhängig von Kaste, Glaubenszugehörigkeit oder Geschlecht, sogar Menschen anderer Religionen. Jetzt ist die Zeit gekommen, wie von Swāmi Vivekananda im Jahr 1901 erklärt (Complete Works III – pages 454-461, The Religion we are Born in), dass die Veden und das Gāyatrī Mantra allen bekannt gemacht werden müssen, und zwar – wie bereits gesagt – ungeachtet der Kaste, Glaubenszugehörigkeit, Geschlecht oder Relition. Auch Frauen sollten sandhyā ausführen, wie in alten Zeiten. Dieser Vēda ist unsere einzige Autorität, und jeder hat das Recht dazu.’“

OM, GAYATRI und SANDHYAvon Swami Mukhyananda, 1989
Sri Ramakrishna Math, Madras

 

„Im Januar 1960 kam ein grosser Sanskrit-Gelehrter von der Sorbonne, Frankreich, mit Namen Valestin nach Prasanthi Nilayam. Er war in Indien, um die Kommentare zu den Veden auf Französisch zu übersetzen. Eines Abends während eines Interviews mit Baba ergriff er plötzlich Babas Hände und bat inständig: Baba! Die vedische Wissenschaft nimmt rasch ab in diesem heiligen Land. Du musst sie wiederbeleben. Du musst sie fördern’. Ich war dabei, ganz nahe. Ich hatte das Gefühl, dass Ost und West auch anwesend waren und mit pochendem Herzen Babas Antwort erwarteten. Denn die Veden gehören sowohl dem Osten und Westen als auch der ganzen Menschheit. Und Baba hat die Menschheit nicht enttäuscht. Er sagte: ‘Ich bin genau zu diesem Zweck gekommen, um die Veden wiederzubeleben.  Es wird getan werden. Ich werde es tun. Wo immer du bist, du wirst davon erfahren. Die Welt wird diese Freude, dieses Licht miteinander teilen.’“

Sathyam Shivam Sundaram, Bd. 2

 

„Unsere Studenten singen täglich die Veden. Jedes Mantra ist einer bestimmten Form der Göttlichkeit gewidmet. Es ist nötig, alle Mantras zu verstehen. Wer seine Gedanken reinigen und sein wahres Selbst verstehen möchte, sollte die Veden als Basis nehmen. Unfähig, diese Wahrheit zu verstehen, verhalten sich viele Studenten wie Diebe, wenn es darum geht, die vedischen Mantras zu singen. Jemand, der etwas Falsches getan hat und Unwissenheit vortäuscht, ist ein Dieb. Genauso kann auch jemand, der die Veden singen kann, aber dies nicht aus voller Kehle und mit ganzem Herzen tut, als Dieb bezeichnet werden. Alle Studenten können die Veden singen, aber einige machen nicht mit beim Singen. Sie machen keinen richtigen Gebrauch von dem, was sie gelernt haben. Sie behalten alles, was sie gelernt haben, für sich. Ich beobachte die Studenten beim Singen der Veden. Nachdem sie die Mantras gelernt haben, sollten sie sie singen. Aber einige bleiben still. In gewissem Sinne verfallen sie auf vidya chōratvam und daiva drōham (Wissensdiebstahl und Verrat an Gott). Auf diese Weise werden die Geschulten zu Verrätern. Nur diejenigen, die von ganzem Herzen singen, was sie gelernt haben, sind für sākṣhātkāra (Gottrealisation) würdig. Wenn die Studenten die Mantras singen, schliessen sich auch die Frauen auf der anderen Seite an. Sie sind genauso berechtigt zum Singen der Veden. Niemand kann ihnen ihr Recht verweigern. Sie fühlen sich inspiriert, die Veden zu singen, wenn sie unsere Studenten singen sehen. Hier sitzen viele kleine Kinder. Wer hat sie die Veden gelehrt? Sie hören aufmerksam zu, während die älteren Studenten die Mantras singen und lernen sie auswendig. Und doch gibt es einige geschulte Personen, die neben den vedensingenden Jungen sitzen und trotzdem schweigen. Ich beobachte sie. Was nützt es, bei der Vēda-Gruppe zu sitzen, wenn sie sich nicht bemühen, sie zu lernen und zu singen? Sie sind sogar noch grössere Diebe. Sie hören den vedischen Gesängen zu, aber nehmen nicht daran teil. Man sollte zuhören und auch die Mantrassingen, um Göttlichkeit zu erfahren […]

 

Die ganze Welt sollte unbedingt die Veden lernen, über sie meditieren und sie von ganzem Herzen singen. Es hat keinen Sinn, die Veden nur zu lernen, wenn ihr sie nicht singt. Es gibt einige, welche die Mantras singen, wenn sie hier sind, aber sie vergessen sie, wenn sie nach draussen gehen. Ihr könnt überall hingehen, aber ihr solltet die Mantras zumindest in Gedanken wiederholen. […]

 

Die Studenten können ohne zu wissen Fehler begehen. Aber sobald sie ihren Fehler erkennen, sollten sie ihn nicht wiederholen. Alle Mantras, die ihr heute hört, solltet ihr morgen singen können. Wenn alle Menschen die Mantras gemeinsam und in vollkommener Harmonie singen, wird sich bramhan genau vor euch manifestieren.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 19. Oktober 2004

 

„Warum esst ihr Nahrung? Um sie im Magen zu behalten? Nein. Die verspeiste Nahrung sollte verdaut werden und ihre Essenz sollte alle Teile des Körpers versorgen. Genauso solltet ihr das vedische Wissen verstehen und assimilieren und daraus Kraft beziehen. Dies sollte in euren Gedanken, Worten und Taten zum Ausdruck kommen. Ihr solltet euch an der Verbreitung der Veden beteiligen und eure Freude mit anderen teilen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 19. Oktober 2004

 

„Verkörperungen der Liebe! Studenten!

Was immer ihr hier glernt habt, teilt es mit anderen. Es genügt nicht, dass ihr es mit anderen teilt, ihr solltet euer Wissen auch in die Praxis umsetzen und daraus Nutzen ziehen. Wir bereiten viele leckere Speisen zu Hause und servieren sie den Gästen. Sollten nicht auch wir daran teilhaben? Genauso sollten wir das vedische Wissen, das wir erlangt haben, mit anderen teilen. Alle Arten von Wissen haben ihren Ursprung in den Veden. Deshalb wird Vēda als sarva vijñāna sampatti (die Schatztruhe des Wissens) gerühmt. Aber unglücklicherweise machen wir keinen rechten Gebrauch von so einem Schatz. Teilt euer Wissen in dem Masse, wie ihr es erlangt habt. Vergesst nie, was ihr gelernt habt. Mit aufrichtiger Bemühung werdet ihr sicher sākṣhātkāra erlangen. Wie hat Markandeya sākṣhātkāra erlangt? Er wiederholte das pañchākṣharī mantra und vergass sich selber. Als Ergebnis erschien Īśhvara vor ihm und überschüttete ihn mit seiner Gnade. Diejenigen von euch, welche die Vision Gottes haben möchten, sollten die vedische Weisheit, die ihr erlangt habt, assimilieren und mit anderen teilen.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 19. Oktober 2004

 

„Alle Menschen müssen die Veden verehren. Sie sind die wahre Grundlage des Lebens. Jede Handlung im täglichen Leben hat ihre Wurzeln in den Veden.  Ob jeder dies weiss oder nicht – die Veden durchdringen alles […]. Euer Herz ist gefüllt mit allen Arten von Gefühlen. Wie könnt ihr es mit dem Nektar der Veden füllen? Jeder muss es als seine vordringliche Aufgabe ansehen, für die Wiederbelebung der vedischen Lebensweise zu arbeiten.“

Bhagavān Sri Sathya Sai Baba – Vortrag am 28. September 1987

 

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