Zitate aus den Veden
Die Bedeutung ihrer Verbreitung
„Jeder Einzelne sollte geloben, die Veden in der rechten Weise zu hegen. Das Wohlergehen der Nation und Gedeihen der Welt hängen von den Veden ab. In den nächsten zehn oder zwanzig Jahren besteht die Gefahr, dass die Wenigen, die vedisches Wissen besitzen, nicht mehr da sind. Deshalb besteht eine dringende Notwendigkeit, gemeinsame Massnahmen zu ergreifen, um die Mittel und Unterstützung für eine Verbreitung vedischer Studien bereitzustellen. Die Veden dürfen nicht als Mittel benutzt werden, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Veden sind das Mittel, um eine Verbindung mit dem Göttlichen herzustellen. Diejenigen, welche die Veden studiert haben, müssen es sich zur Lebensaufgabe machen, sie zu fördern.
Heute werden alle von den Veden vorgeschriebenen Zeremonien aufgegeben. Die meisten Menschen sind mit sinnlosem Aberglauben beschäftigt. Wie viele halten sich an die Anordnungen der Veden? Die Menschen müssen bereit sein, sie zu befolgen, selbst auf Kosten ihres Lebens. Die Veden müssen als ihr eigenes Leben betrachtet werden. Nur diejenigen, die diese Entschlossenheit und Überzeugung haben, sind qualifiziert für die Verbreitung der Veden. Habt keine Angst, die Veden zu verbreiten.“
Sri Sathya Sai Baba – 28.9.1987
„Meine Aufgabe ist es, eure Augen für die Herrlichkeit der Veden zu öffnen und euch zu überzeugen, dass die vedischen Anordnungen, wenn sie praktiziert werden, die versprochenen Ergebnisse bringen.“
Sri Sathya Sai Baba
Sathyam Shivam Sundaram (2), Kap. 3 – Ṇ Kasturi
„Der Zugang zu den Veden ist das grösste Privileg, das dieses Jahrhundert gegenüber allen früheren Jahrhunderten geltend machen kann.“
J. Robert Oppenheimer
„Regelmässiges Studium der Veden und Umsetzen der vedischen Anweisungen verleihen den Menschen alle Arten von Wohlstand. Die Veden sind Gottes Geschenk für das Wohlergehen der ganzen Menschheit. Die Veden machen keinerlei Unterschied zwischen Religion, Kaste, Nationalität etc. Jeder kann die vedischen Mantren rezitieren.
Es ist Swamis Wunsch, dass die Veden in jedem Land verbreitet werden, damit jeder Mensch, unabhängig von Religion, Kaste, Nationalität und dergleichen, sie lernt und rezitiert.“
Sri Sathya Sai Baba – 08.2006
Ati Rudra Mahā Yajña
„Swāmi erwartet von den Menschen, dass sie die Veden fördern, und zeigt den Weg, indem er Tausende Studenten der Sai Bildungsinstitutionen, angefangen bei der Grundschule, vedische Gesänge lernen lässt. Hierbei wird kein Zwang ausgeübt. Alle Studenten melden sich mit Freuden zum Lernen. Die Kinder sollten die Veden mit Enthusiasmus, ohne Zwang lernen. Sie sollten dazu gebracht werden, die Grösse der Veden durch liebevolle Überredung zu erkennen.“
Sri Sathya Sai Baba – 18.10.1993
„Veda ist wie ein kalpa vṛkṣha oder ein Wunschbaum, der gibt, was immer wir wünschen. Aber um ihn zu schützen, müssen wir Véda praktizieren oder ständig rezitieren. Dies ist eine Art Wasser, das wir zuführen müssen, damit der Baum gedeiht. Wir müssen auch einen angemessenen Zaun um diesen Baum anbringen, und die Disziplin eures Verhaltens ist so ein Zaun. Euer sādhana ist der Dünger, damit der Baum wachsen kann. Nur wenn ihr dieses adhyayana, diese Diszipin und sādhana habt, wird der vedische Baum euch Blüten von dharma und die Frucht von prajñāna liefern. Auf diese Weise kann Veda uns bei der Erfüllung all unserer Wünsche helfen. Welche Aktivität wir auch unternehmen, wenn wir nicht die nötige Sorgfalt und die erforderliche Achtsamkeit walten lassen, können wir das Ergebnis nicht geniessen.“
Sri Sathya Sai Baba
Summer Showers in Brindavan 1974 (2), Kap. 27
„Im Śhukla Yajur Veda (XXVI – 2) wird dazu angehalten, die segensreichen Worte (vācham kalyāṇīm) der Veden allen Menschen zugute kommen zu lassen, unabhängig von Kaste, Glaubenszugehörigkeit oder Geschlecht, sogar Menschen anderer Religionen. Jetzt ist die Zeit gekommen, wie von Swāmi Vivekananda im Jahr 1901 erklärt (Complete Works III – pages 454-461, The Religion we are Born in), dass die Veden und das Gāyatrī Mantra allen bekannt gemacht werden müssen, und zwar – wie bereits gesagt – ungeachtet der Kaste, Glaubenszugehörigkeit, Geschlecht oder Relition. Auch Frauen sollten sandhyā ausführen, wie in alten Zeiten. Dieser Veda ist unsere einzige Autorität, und jeder hat das Recht dazu.’“
OM, GAYATRI und SANDHYA
von Swami Mukhyananda, 1989
Sri Ramakrishna Math
„Im Januar 1960 kam ein grosser Sanskrit-Gelehrter von der Sorbonne, Frankreich, mit Namen Valestin nach Prasanthi Nilayam. Er war in Indien, um die Kommentare zu den Veden auf Französisch zu übersetzen. Eines Abends während eines Interviews mit Baba ergriff er plötzlich Babas Hände und bat inständig: ‘Baba! Die vedische Wissenschaft nimmt rasch ab in diesem heiligen Land. Du musst sie wiederbeleben. Du musst sie fördern’. Ich war dabei, ganz nahe. Ich hatte das Gefühl, dass Ost und West auch anwesend waren und mit pochendem Herzen Babas Antwort erwarteten. Denn die Veden gehören sowohl dem Osten und Westen als auch der ganzen Menschheit. Und Baba hat die Menschheit nicht enttäuscht. Er sagte: ‘Ich bin genau zu diesem Zweck gekommen, um die Veden wiederzubeleben. Es wird getan werden. Ich werde es tun. Wo immer du bist, du wirst davon erfahren. Die Welt wird diese Freude, dieses Licht miteinander teilen.’“
Sathyam Shivam Sundaram (2) – N. Kasturi
„Unsere Studenten singen täglich die Veden. Jedes Mantra ist einer bestimmten Form der Göttlichkeit gewidmet. Es ist nötig, alle Mantras zu verstehen. Wer seine Gedanken reinigen und sein wahres Selbst verstehen möchte, sollte die Veden als Basis nehmen. Unfähig, diese Wahrheit zu verstehen, verhalten sich viele Studenten wie Diebe, wenn es darum geht, die vedischen Mantras zu singen. Jemand, der etwas Falsches getan hat und Unwissenheit vortäuscht, ist ein Dieb. Genauso kann auch jemand, der die Veden singen kann, aber dies nicht aus voller Kehle und mit ganzem Herzen tut, als Dieb bezeichnet werden. Alle Studenten können die Veden singen, aber einige machen nicht mit beim Singen. Sie machen keinen richtigen Gebrauch von dem, was sie gelernt haben. Sie behalten alles, was sie gelernt haben, für sich. Ich beobachte die Studenten beim Singen der Veden. Nachdem sie die Mantras gelernt haben, sollten sie sie singen. Aber einige bleiben still. In gewissem Sinne verfallen sie auf vidya chōratvam und daiva drōham (Wissensdiebstahl und Verrat an Gott). Auf diese Weise werden die Geschulten zu Verrätern. Nur diejenigen, die von ganzem Herzen singen, was sie gelernt haben, sind für sākṣhātkāra (Gottrealisation) würdig. Wenn die Studenten die Mantras singen, schliessen sich auch die Frauen auf der anderen Seite an. Sie sind genauso berechtigt zum Singen der Veden. Niemand kann ihnen ihr Recht verweigern. Sie fühlen sich inspiriert, die Veden zu singen, wenn sie unsere Studenten singen sehen. Hier sitzen viele kleine Kinder. Wer hat sie die Veden gelehrt? Sie hören aufmerksam zu, während die älteren Studenten die Mantras singen und lernen sie auswendig. Und doch gibt es einige geschulte Personen, die neben den vedensingenden Jungen sitzen und trotzdem schweigen. Ich beobachte sie. Was nützt es, bei der Veda-Gruppe zu sitzen, wenn sie sich nicht bemühen, sie zu lernen und zu singen? Sie sind sogar noch grössere Diebe. Sie hören den vedischen Gesängen zu, aber nehmen nicht daran teil. Man sollte zuhören und auch die Mantrassingen, um Göttlichkeit zu erfahren […]
Die ganze Welt sollte unbedingt die Veden lernen, über sie meditieren und sie von ganzem Herzen singen. Es hat keinen Sinn, die Veden nur zu lernen, wenn ihr sie nicht singt. Es gibt einige, welche die Mantras singen, wenn sie hier sind, aber sie vergessen sie, wenn sie nach draussen gehen. Ihr könnt überall hingehen, aber ihr solltet die Mantras zumindest in Gedanken wiederholen. […]
Die Studenten können ohne zu wissen Fehler begehen. Aber sobald sie ihren Fehler erkennen, sollten sie ihn nicht wiederholen. Alle Mantras, die ihr heute hört, solltet ihr morgen singen können. Wenn alle Menschen die Mantras gemeinsam und in vollkommener Harmonie singen, wird sich bramhan genau vor euch manifestieren.“
Sri Sathya Sai Baba – 19.10.2004
„Warum esst ihr Nahrung? Um sie im Magen zu behalten? Nein. Die verspeiste Nahrung sollte verdaut werden und ihre Essenz sollte alle Teile des Körpers versorgen. Genauso solltet ihr das vedische Wissen verstehen und assimilieren und daraus Kraft beziehen. Dies sollte in euren Gedanken, Worten und Taten zum Ausdruck kommen. Ihr solltet euch an der Verbreitung der Veden beteiligen und eure Freude mit anderen teilen.“
Sri Sathya Sai Baba – 19.10.2004
„Verkörperungen der Liebe! Studenten!
Was immer ihr hier glernt habt, teilt es mit anderen. Es genügt nicht, dass ihr es mit anderen teilt, ihr solltet euer Wissen auch in die Praxis umsetzen und daraus Nutzen ziehen. Wir bereiten viele leckere Speisen zu Hause und servieren sie den Gästen. Sollten nicht auch wir daran teilhaben? Genauso sollten wir das vedische Wissen, das wir erlangt haben, mit anderen teilen. Alle Arten von Wissen haben ihren Ursprung in den Veden. Deshalb wird Veda als sarva vijñāna sampatti (die Schatztruhe des Wissens) gerühmt. Aber unglücklicherweise machen wir keinen rechten Gebrauch von so einem Schatz. Teilt euer Wissen in dem Masse, wie ihr es erlangt habt. Vergesst nie, was ihr gelernt habt. Mit aufrichtiger Bemühung werdet ihr sicher sākṣhātkāra erlangen. Wie hat Markandeya sākṣhātkāra erlangt? Er wiederholte das pañchākṣharī mantra und vergass sich selber. Als Ergebnis erschien Īśhvara vor ihm und überschüttete ihn mit seiner Gnade. Diejenigen von euch, welche die Vision Gottes haben möchten, sollten die vedische Weisheit, die ihr erlangt habt, assimilieren und mit anderen teilen.“
Sri Sathya Sai Baba – 19.10.2004
„Alle Menschen müssen die Veden verehren. Sie sind die wahre Grundlage des Lebens. Jede Handlung im täglichen Leben hat ihre Wurzeln in den Veden. Ob jeder dies weiss oder nicht – die Veden durchdringen alles […]. Euer Herz ist gefüllt mit allen Arten von Gefühlen. Wie könnt ihr es mit dem Nektar der Veden füllen? Jeder muss es als seine vordringliche Aufgabe ansehen, für die Wiederbelebung der vedischen Lebensweise zu arbeiten.“
Sri Sathya Sai Baba – 28.09.1987